So sollten Ihre Daten vorliegen
Datenübermittlung
Die Auswahl der Datenübermittlung (Upload, E-Mail oder Post) erfolgt während des Bestellverlaufs im Schritt Bestelloptionen. Infos zu den Anforderungen an die Druckdaten finden Sie in den nächsten Textabschnitten.
Achtung: Wenn Sie beim Kalkulieren des Artikels die Option Daten selber prüfen – Online-Proof auswählen, gelten gesonderte Anforderungen an die Druckdaten. Nähere Infos dazu finden Sie im nächsten Abschnitt.
Daten Vorgaben für “Daten selber prüfen – Online-Proof”:
Mit dem Online-Proof prüfen Sie die Richtigkeit der Maße in der Druckdatei anhand einer Vorschau.
Da der komplette Vorgang bis zum Druck auf diesem Weg automatisiert wurde, müssen die Daten folgenden Anforderungen entsprechen:
- Die Maße müssen 100%ig mit unseren Designvorlagen übereinstimmen.
- Bei Pixeldaten eine Auflösung von mindestens 300 dpi.
- Alle Schriften müssen eingebettet sein
- Die Ausrichtung der Datei muss die gleiche sein wie beim Endprodukt
- Die Ausrichtung (Hoch- / Querformat) muss für alle Dateien gleich sein.
- Bitte legen Sie die Datei ohne Passkreuze & Schnittmarken an.
- 3 mm Beschnitt an jeder Seite anlegen.
- Bei PDF Daten benutzen Sie am besten die PDF Version 1.3 (Acrobat 4) (gilt nur für den Online-Proof)
- Vorder- und Rückseite bzw. Aussenseite und Innenseite benötigen wir in seperaten Dateien
(z. B. keine Hochformat-Datei bei Querformat-Flyer schicken und umgekehrt).
- Weitere Hilfestellungen finden Sie in unserem Online-Proof FAQ
Daten Vorgaben für “Daten prüfen lassen”:
Welches ist das optimale Dateiformat?
- Bestellen Sie Produkte (z.B. Bücher) in 1/0c oder 1/1c liefern Sie uns die Daten als PDF in der Version Version 1.3 (Acrobat 4) an! Stellen Sie hier beim Speichern unter Transparenzreduktion “Hohe Qualität” ein!
- Für alle Produkte in Farbe liefern Sie uns optimalerweise die Daten für Ihre Drucksachen als PDF ab der Version 1.4 (ab Acrobat 5) an. Ab dieser Version sind Transparenzen möglich. Unsere Raster Image Prozessoren haben die Adobe PDF Print Engine integriert, und können daher hervorragend mit Transparenzen umgehen.
- Jedoch sind auch hochauflösende Dateien im Format JPG, EPS oder TIFF ausreichend. Beachten Sie hier bitte überall die Mindestauflösung von 300 DPI (bei Originalgröße der Datei wie sie auch gedruckt werden soll) bzw. 118 Pixel/cm für optimale Druckergebnisse. Verwenden Sie eine möglichst geringe Kompression um Qualitätsverluste durch eine zu starke Kompression auszuschließen.
Bei Word-Dateien sollten Sie diese Daten über den Acrobat Distiller oder das kostenlose Programm FreePDF XP in eine druckoptimierte PDF-Datei konvertieren um Layoutverschiebungen zu vermeiden.
Wenn Sie sich für den Weg über FreePDF XP entscheiden beachten Sie bitte:
FreePDF XP erstellt PDFs über den Umweg Postscript!
Das heißt Transparenzen werden reduziert und nicht beibehalten.
Eine Spotlackierung aus PDFs welche über FreePDF XP erstellt wurden ist nicht möglich!Siehe auch:
- Dateiformat – welches eignet sich am Besten?
Bei Druckdaten als PDF bitte beachten!
- Bei farbigen Drucksachen können Sie jeweils die neueste Acrobatversion verwenden.
Unsere Drucksysteme arbeiten ohne den Umweg über Postscript und können Ihre PDF-Daten daher direkt (nativ) verarbeiten. Je neuer Ihre Acrobat-Version, desto einfacher können auch schwierigen Druckjobs mit Ebenen oder Transparenzen fehlerfrei gedruckt werden. Dies gilt ab Acrobat 5 (Version 1.4)
- Bestellen Sie Produkte (z.B. Bücher) in 1/0c oder 1/1c liefern Sie uns die Daten als PDF in der Version Version 1.3 (Acrobat 4) an! Stellen Sie hier beim Speichern unter Transparenzreduktion “Hohe Qualität” ein!
Hier einige Tipps, wenn Sie ältere Programme verwenden:
- Bei sehr umfangreichen Dokumenten kann die Exportfunktion aus Indesign als Acrobat 4.0 (wird von uns nicht empfohlen) fehlschlagen. In diesem Falle bleibt nichts anderes übrig, als die Datei als Acrobat 5.0-PDF zu exportieren oder die Daten in mehrere Blöcke aufzuteilen (Seite 01-30, Seite 30-60, usw.). Diese können dann wiederum nachträglich per Adobe Acrobat oder dem kostenlosen Tool FreePDF XP Join (welches FreePDF XP beiliegt) zusammengeführt werden.
Eine Anleitung zu FreePDF XP Join steht im Tutorialbereich für Sie bereit.
- Wir empfehlen bei älteren Programmen die Verwendung des Adobe Distillers an Stelle der Exportierenfunktion. Die Einstellungsdatei für den Distiller finden Sie hier .
- Falls Sie dennoch aus einem älteren Indesign exportieren müssen (wenn zum Beispiel kein Adobe Distiller zur Verfügung steht), verwenden Sie bitte unsere empfohlenen Ausgabeeinstellungen für optimale Ergebnisse.
- Alle Seiten sollten unausgeschossen als Einzelseiten in einer Datei sein. Vermeiden Sie es wenn möglich, Ihre Daten bei Heften etc. als bereits vormontierte Datei anzuliefern. Die Montage auf den Druckbogen übernehmen wir für Sie.
- Alle Schriften müssen in Pfade konvertiert oder eingebettet sein.
Wir empfehlen eine Einbettung der Schriften. Eine Konvertierung in Pfade ist leider mit einem Verlust der Hinting -Informationen behaftet. Zudem können komplexe Pfade entstehen, welche dann im Druck Probleme bereiten können.
Beschnitt mindestens 3 mm
Bitte legen Sie Ihre Produkte mit 3 mm mehr pro Seite an. Ziehen Sie dann alle Objekte, welche beim Endprodukt bis zum Rand gehen sollen bis zu diesem Rand hinaus. Nach dem Druck werden ihre Printprodukte auf das endgültige Format zugeschnitten, wodurch es zu technisch bedingten Schwankungen kommen kann. Diese werden durch die 3 mm zusätzlich pro Seite ausgeglichen. Durch dieses Verfahren erhalten Sie ein perfektes Ergebnis ohne weiße “Blitzer” am Papierrand.
Siehe auch:
- FAQ: Was ist ein Anschnitt / Beschnitt?
Schriftabstand mindestens 3 mm
Schriften – insbesondere Kleingedrucktes – sollten vom Beschnitt mindestens 3mm Abstand haben, sonst “kleben” diese unschön am Anschnitt. Bei Büchern sollte der Abstand aufgrund der Bindung sogar mindestens 15 mm Abstand betragen.
Farbraum korrekt wählen
Belassen Sie Ihr Printprodukt in dem Farbmodus in welchem es erstellt wurde. Wandeln Sie niemals in andere Farbräume um und lassen Sie ICC-Profile (falls vorhanden) eingebettet. Unsere Druckmaschinen können auch mit beispielsweise RGB Daten aus Word hervorragend umgehen. Die Umwandlung zu CMYK erfolgt hier in der Druckmaschine direkt mit dem bestmöglichen Ergebnis.
Eine Anleitung wie Sie Ihr Colormanagement optimal einstellen, finden Sie in unserem Tutorialbereich .
Die von unseren Druckmaschinen verwendeten ICC-Profile können Sie sich hier herunterladen:
- ICC-Profil für den RGB-Arbeitsfarbraum: Nexpress_srgb
- ICC-Profil für den CMYK-Arbeitsfarbraum: iso-12647-offset_pt3-webcoated-lwc
Siehe auch:
- Können auch RGB-Daten gedruckt werden?
- Was ist CMYK?
Schmuckfarben wie HKS, Pantone oder RAL
Prinzipiell können vorhandene Sonderfarben beibehalten werden. Diese werden dann im Druck automatisch in die passende CMYK-Farbumsetzung konvertiert. Möchten Sie beispielsweise HKS 7 K gedruckt haben, muss diese Farbe auch als Vollton-Sonderfarbe in ihrer Druckdatei angelegt sein. Der Name dieser Sonderfarbe ist prinzipiell egal, sollte aber eindeutig sein und bei der Bestellung mit angegeben werden.
Jedoch können wir uns im Digitaldruckverfahren diesen Sonderfarben nur bedingt annähern – eine 100%ige Angleichung an HKS, Pantone oder RAL-Farben ist aber technisch bedingt nicht möglich. Eine genaue Darstellung der Sonderfarben ist nur im Offsetdruck möglich. Auch die Darstellung von Sonderfarben wie Gold, Silber, etc. sind im Digitaldruck nicht möglich.
Siehe auch:
- HKS und Pantone-Farben
Spotlackierung? So wird’s gemacht:
Erstellen Sie die Grafikelemente in einem Vektorgrafikprogramm (z.B. Adobe Indesign). Füllen Sie die Grafiken mit einer Sonderfarbe und benennen Sie die Farbe “NexPress DryInk clear”. Legen Sie fest, dass diese Objekte transparent sind, indem Sie den Transparenzmischmodus auf “Multiplizieren” festlegen. Diese Objekte dürfen zudem nicht auf “Überdrucken” gestellt werden. Beim PDF erstellen achten Sie darauf, dass bei Kompatibilität “Acrobat 5” ausgewählt ist und Transparenzen nicht reduziert werden.
Auflösung mindestens 300 dpi
Nur so bekommen Sie gestochen scharfe Schrift! Legen Sie Ihr Printprodukt von Anfang mit mindestens 300 DPI an, da sonst beim Hochrechnen verschwommene Kanten enstehen. Wenn Sie feinste Details drucken wollen und/oder die Schriften in Pixeldaten angelegt sind, sollten Sie eine Auflösung von 400 DPI wählen.
Siehe auch:
- FAQ: Was heißt dpi?
JPEG: maximale Qualität
Bitte stellen Sie bei der Speicherung Ihrer Daten als JPG immer die minimale Kompression bzw. die maximaler Qualität ein. Nur so erhalten Sie eine kleine Druck-Datei ohne große Qualitätseinbußen. Falls Konturen (besonders an Schrift erkennbar) Störungen aufweisen ist Ihr Bild zu stark komprimiert und ist dann für den professionellen Druck meistens nicht mehr qualitativ ausreichend.
Unsere Tutorials nehmen Sie an der Hand
Eine kleine Sammlung an Hilfethemen zu den wichtigsten Bereichen wie Indesign sowie Free PDF XP finden Sie in unserem Tutorial-Bereich . Dieser Bereich wird laufend erweitert.
Datei in Ordnung? Optische Endkontrolle per Adobe Reader
Bevor Sie uns Ihre Druckdaten im PDF-Format zum Druck schicken, empfehlen wir eine optische Kontrolle der Daten im Adobe Reader . Mit diesem Programm können Sie sich Ihre selber erstellten PDF-Dateien am Bildschirm anzeigen lassen. So können ärgerliche Tippfehler oder eventuell aufgetretene Layoutverschiebungen im Vornherein vermieden werden.
Weiterführende Links
- FAQ-Datenbank
- Kostenlos PDFs erstellen
- Der Cleverprinting-Ratgeber 2008
- Die PostScript & PDF-Bibel
- PDF Online-Prüfung durch PDF-City.com
Häufig gestellte Fragen werden hier geklärt
Kostenlos druckfertige PDFs mit FreePDF XP erstellen.
Der Cleverprinting-Ratgeber hilft Ihnen, im täglichen Umgang mit dem Thema PDF und Colormanagement den Durchblick zu bewahren.
Die inzwischen in der zweiten Auflage erschienene PostScript & PDF-Bibel ist das optimale Nachschlagewerk für alle Fragen rund um PostScript und PDF.
Der renomierte Hersteller von Produkten für die Druckvorstufe Callas Software bietet einen kostenlosen PDF-Onlinecheck Ihrer Daten durch PDF-City.com an.















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