FAQ - "häufig gestellte Fragen"

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Wann Proof, wann Probedruck?

Bei unserem Digitaldruckverfahren wird direkt aus Ihren Daten gedruckt. Es ist also kein Zwischenträger wie eine Druckplatte notwendig. Ihr Probedruck kann auf einem Digitaldrucksystem erfolgen.

Beim Offsetdruck (machen wir nicht) sind Druckplatten notwendig. Daher muss ein Probeexemplar vor dem Erstellen der Druckplatten hergestellt werden. Sie erhalten in diesem Fall einen Proof. Bei diesem Verfahren wird versucht, das Druckergebnis zu simulieren. Der Proof kommt den Farben des Auflagendrucks sehr nahe.

Die Grenzen des Proofs liegen in der Beurteilung des Rasterbildes. Der Auflagendruck ist gerastert, der Proof nicht. Der Proof wird mit einem hochwertigen Tintendrucker erstellt. Daher kann ein Proof Rastereffekte nicht darstellen (das betrifft Sie nicht, wenn Sie bei uns bestellen).

Tückisch sind gerade, schwarze Kanten, die einige Grad versetzt zum Rasterwinkel des Schwarzauszugs liegen. Der Schwarzauszug liegt in der Regel waagrecht und senkrecht im 90 Grad Winkel zum Papierformat. Wenn nun dunkle Möbelstücke auf weißem Grund dargestellt werden, kann es gefährlich werden, insbesonderne dann, wenn die Bildauflösung nicht die beste ist. Optisch sind dann unter Umständen stufige, gezackte Kanten sichtbar. In diesem Fall hilft nur ein traditioneller Andruck, der aber im Zeitalter des Cumputer-to-Plate nicht mehr üblich ist. Alternativ kann ein Digitaldruck mit der gleichen Rastereinstellung des Offestdrucks erstellt werden.

Bei Auflagen bis 1000 Exemplaren kann die gesamte Auflage im Digitaldruckverfahren hergestellt werden (wir drucken digital). Bei größeren Druckjobs kann der Probedruck mit der Auflagenmaschine auf dem Auflagenpapier hergestellt. Vorteil: Probedruck und Auflagendruck sind nicht nur farblich identisch, sondern auch im Rasterverhalten. Störende Effekte können sicher erkannt und ggf. korrigiert werden.

Wie das funktioniert, erklären wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.