Vor zehn Jahren waren gebrauchte, weiße Firmenautos nahezu unverkäuflich. Jetzt ist die Farbe Weiß zur absoluten Trendfarbe bei den Autobauern aufgestiegen. Selbst Modedesigner entdecken wieder Weiß in seinen pastelligen Nuancen. Und die Grafikszene? Die würde gerne auf Weiß setzen, wenn es denn vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten gäbe.

Trends führen ein interessantes Eigenleben. Sie erobern Branche für Branche. Wenn selbst in der Möbelindustrie pastellige weiche Polster gefragt sind, dann wird es für die Druckbranche höchste Zeit, endlich die notwendigen Gestaltungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen. Im Teilmarkt Digitaldruck stehen wichtige Neuerungen unmittelbar vor der Markteinführung.

Beim Druckportal der Frick Werbeagentur www.online-druck.biz stehen die Weichen auf Design in Weiß. Bedruckbar sind spezielle Papiersorten, die dem Nutzer ein angenehmes haptischen Erlebnis eröffnen. Beispiel Klapp-Karten: Für diese Produktkategorie aber auch für Visitenkarten wird als Standardqualität ein sehr hochwertigen Chromokarton verwendet. Dieses Material ist mehrfach verleimt, daher relativ steif. Die Oberfläche ist beidseitig mehrfach gestrichen. Der Farbton des Kartons ist eher weich. Der Karton muss nicht unter viel Farbe versteckt werden, sondern kann seine Wirkungskraft durch einen hohen unbedruckten Anteil entfalten. Mehr Natur in seinen Händen halten will, kann auf den ungestrichenen Spezialkarton MunkenPure zurückgreifen. Dieser leicht gelbliche Karton fühlt sich ausgesprochen gut an. Für einen vollflächigen Druck ist dieses Markenprodukt von Schneidersöhne einfach zu schade.

Bereits jetzt können bestimmte Bedruckstoffe mit einem seidenglänzenden Lack oder einem absolut hochglänzenden Lack in der Optik eines Fotoabzuges veredelt werden. Partielle seidenglänzende, flächige Lackierungen sind bereits möglich. In Kürze folgende weitere Veredelungsarten. Ganz neu wird ein 3D-Lack sein. Dieser Speziallack kann flächig aber auch partiell eingesetzt werden. Es ist sogar möglich, die Lackdicke in Prozentwerten zu definieren. Designer können beispielsweise die Dichtewerte eine Bildes für den Lackauftrag verwenden. Es entstehen dabei interessante gedruckte Strukturen, die Oberflächen wie Stoff, Leder, Holz, Tiere oder Obst räumlich erscheinen lassen.

Parallel zur Produkteinführung ist ein Handbuch in Vorbereitung, in dem Designern die Vorgehensweise für das perfekte Anlegen von 3D-Lack gezeigt wird. Vor der einfachen räumlichen Hervorhebung von Schriften bis zur perfekten Aufbereitung von Fotos erlernt der Interessierte anhand von konkreten Beispielen, wie die Effekte erzeugt werden und wie diese auf verschiedenen Bedruckstoffen wirken.