Wie man von 5000 verkauften Büchern leben kann

Bis zu 50.000 Fachbesucher wurden auf der Leipziger Buchmesse erwartet. Mit Fachleuten und Publikum waren es 168.000. Die Branche lotet aus, wie mit 20.000 Neuerscheinungen Geld zu verdienen ist. Milliardenumsätze werden verplant. Doch wie sieht es mit den Autoren aus? Der Verband der deutschen Schriftsteller schätzt, dass etwa 100 bis allerhöchstens 150 Autoren vom Schreiben leben können. Für viele Schriftsteller wäre ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro paradiesisch. Trotz Buchpreisbindung gibt es keinen Profit für die meisten kreativ Schaffenden im Buchsystem von heute. Und morgen? Welche Alternativen entwickeln sich?

Bücher sind Kultur- und Wirtschaftsgut. Die Vertreter der Wirtschaft loten aus und entscheiden, welches Kulturgut zum Wirtschaftsgut taugt - was Sinn macht. Wenn es für den Verlag gut läuft und 10.000 Bücher verkauft werden können, dann kann der Autor 20.000 Euro Einnahmen aus dem Verkauf seines Romans erwarten. Der Schriftsteller bestreitet Lesungen, verdient dazu und ist ein „gemachter Mann“ wenn nach einem ziemlichen Rummel auch die Taschenbücher passabel laufen. Der Autor genießt den Ruhm und kann ein Jahr mit Ach und Krach überleben. Immerhin lernt der Autor dazu. Er wird Vermarkter von sich selbst, Menschenunterhalter von Angesicht zu Angesicht. Die Besucher wollen etwas vom Autor für sich selbst mit nach Hause nehmen: Lebenskunst, Erfahrungen und Sichtweisen. Dabei ist die Persönlichkeit des Autors für sein Schaffen relativ unwichtig. Er schlüpft in Rollen und lässt andere lebendig werden.

Nun ist die freie Zeit des Schreibens für den Autor das Wichtigste. Die Zeit des Verkaufens, Organisierens oder gar des Abrechnens die lästigste. Das mag ein Grund sein, dass es mit dem Ertrag aus dem geistigen Schaffen nicht so gut aussieht, wie es könnte. Fakt ist, dass die traditionelle Vermarktung über Verlag, Großhandel, Buchhandel und Online-Portale für den Autor oftmals notwendig, aber kein Königsweg ist. Man stellt sich die Frage, ob es Alternativen oder direktere Vermarktungskanäle gibt?

Die Online-Druckerei von Frick Kreativbüro Buchhandlung der Online-Druckerei organisiert für Autoren und Verlage eine direkte Vermarktungsplattform. Buchhändler und Online-Vermarkter sind an ein Buchlager und ein Verteilnetz der bereits gedruckten Bücher gebunden. Die Buchhandlung der Online-Druckerei funktioniert ohne Verteilnetz und ohne großes Buchlager. Autoren und Verlage können neben dem traditionellen Weg die Dienste der Buchhandlung in Anspruch nehmen oder auch ausschließlich über diesen Weg Bücher vermarkten. Damit die Bücher online gefunden werden, spielen Suchmaschinen eine sehr wichtige Rolle. Als sehr gut rankende Online-Druckerei versteht man es, auch die veröffentlichten Bücher auf die vordersten Plätze bei Suchmaschinen zu bringen. Wenn die Autoren und Verlage dann noch Links auf die Titel der Online-Druckerei setzen, verdienen die Rechteinhaber entsprechend mehr pro Buch als bei einem Kauf über die bekannten Wege.

Wer ausschließlich über das Portal von Online-Druck verkauft, kann einen wesentlich niedrigeren Verkaufspreis eines Werkes ansetzen, da hohe Nebenkosten entfallen. Wenn das Buch statt 19,80 Euro nur 14.80 Euro kostet, sind die Verkaufszahlen wesentlich höher, was wiederum den Bekanntheitsgrad eines Autors steigert. Da die Ursprünge der Online-Druckerei bei einer Werbeagentur liegen, ist man offen für kreative Alternativen. Man denke an Jahrestitel von Verlagen mit verschiedenen Autoren, die in einem 1000 Seiten starken Werk zusammengefasst sind. Diese dicken Trendbücher lassen sich digital mit Fadenheftung sehr effektiv ohne Vorratsdruck für ein Versandlager herstellen.