FAQ - "häufig gestellte Fragen"

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Wann Fadenheftung?

Sie benützen beispielsweise ein Kochbuch mit festem Buchdeckel, schlagen Ihre Wuschseite auf und das Buch bleibt sauber offen liegen. In diesem Fall handelt es sich sehr sicher um ein Kochbuch mit Fadenheftung.

Bei der industriellen Buchherstellung ist die Fadenheftung die hochwertigste Bindeart. Diese Technik können wir Ihnen auch bei digital gedruckten Büchern anbieten ab der Auflage 1.

Die Fadenheftung funktioniert so: Jeweils 4 Druckbögen mit je 4 Seiten werden zu einer Lage sortiert. Diese Lagen werden dann von Hand oder bei höheren Stückzahlen mit einer Fadenheftmaschine zusammengenäht.
Ein Buch mit 128 Seiten besteht dann aus 8 Lagen mit je 16 Seiten. Diese 16 Lagen werden in buchbinderischer Technik zusammengefasst und verklebt.

Damit der Halt der einzelnen Lagen perfekt wird, sollte man am Rücken der Lagen mit möglichst wenig Tonerauftrag arbeiten. Konkret sollte mit Farbe gespart werden zwischen den Seiten 1 und 16, 17 und 32, 33 und 48, 49 und 64, 65 und 80, 81 und 96, 97 und 112, 113 und 128, 129 und 144, 145 und 160, 161 und 176, 177 und 192, 193 und 208, 209 und 224, 225 und 240, 241 und 256, 257 und 272, 273 und 288, 289 und 304, 305 und 320, 321 und 336, 337 und 352, 353 und 368, 369 und 384, 385 und 400 usw.
Es sollte also bei ungeraden Zahlen links wenig Farbe verwendet werden und bei den geraden Zahlen auf der rechten Seite.

Die Herstellung eines Buches mit Fadenheftung ist also ziemlich anspruchsvoll. Sie als Autor sollten unbedingt in Ihrem Layout Seitenzahlen einbauen. Nur so ist gewährleistet, dass die Seitenreihnenfolge jederzeit kontroliert werden kann.

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