Kurioses zur Geburt: Von der Hebammen-Polizei zum Baby Kalender

Die Geburt des eigenen Kindes gehört sicher zu den beeindruckendsten Ereignissen im Leben eines Menschen. Passend zu unserem neuen Baby Kalender haben wir kuriose und wissenswerte Fakten rund um das Wunder der Geburt  für euch zusammengetragen. Was Mütter in der Rage des Geburtsprozesses von sich geben, und in welcher Stadt es eine Hebammen-Polizei gibt, erfahrt ihr im folgenden Text.

 

Paar Baum Frau schwanger

Ein klassisches Symbol des Lebens: der Baum.

Brauchtum rund um die Welt

Der Baum steht symbolisch für Fruchtbarkeit und Wachstum. Kein Wunder also, dass zur Geburt eines Kindes oft ein Baum gepflanzt wird. Dieser Baum soll fortan gemeinsam mit den Kind gedeihen. Die Tradition verlangt für Mädchen einen Birnen- und für Jungs einen Apfelbaum. Etwas archaisch mutet der Brauch an, dass der Vater beim Pflanzen des Baumes die Plazenta (die reich an Nährstoffen ist) mit vergräbt.

Die Inuit packten den Mutterkuchen in eine Tierhaut und überließen sie den wilden Tieren. Vor der Geburt zogen sich die Eltern in eine eigens dafür mit Tierfellen ausgelegte kleine Höhle zurück. Die Mongolen dagegen verlassen sich auf die Kraft der Tiere, indem sie den Bauch der Frau mit einer mumifizierten Bärentatze massieren. In der Türkei gab es früher viele traditionelle Praktiken für eine leichte Geburt. Beispielsweise sollte die Schwangere von etwas Hohem springen oder sich auf Kleidung legen, um sich schaukeln zu lassen.

In Ägypten ziehen die Frauen es vor, zu Tanzen. Der Bauchtanz war nämlich ursprünglich nicht dazu da, Männer zu umgarnen, sondern ein Ritual- und Geburtstanz. Mehrere Frauen tanzten gemeinsam. Das sanfte Wiegen des Beckens ist tatsächlich beim Geburtsprozess hilfreich. Ein alter bayerischer Brauch sieht vor, dass Verwandte oder Freunde ein Schild mit leeren Blechdosen und der Aufschrift „Zur Bixenmacherei“ installieren. Der historische Grund: Mädchen gingen früher nicht arbeiten. Die Blechdosen waren also als Spendenboxen für den armen Vater vorgesehen.

 

Baby Krankenhaus Geburt

Nicht alle Kinder werden im Kreissaal geboren.

Nicht im Kreissaal geboren

Wenn ein Krankenwagen mit einer hochschwangeren Frau im Graben landet, ist jede Hilfe Willkommen. Der Taxifahrer Reimann Schubert erinnert sich. Er war ohne Fahrgast unterwegs und hielt natürlich gleich an. Dem Baby ging die Taxifahrt aber offenbar nicht schnell genug – es kam im Großraumtaxi zur Welt. Die anschließende Reinigung verschlang 900 Euro – der glücklichen Mama dürfte das aber egal gewesen sein.

Eine etwas makabere Geschichte ereignete sich 2014 in Honduras. Die Lokalzeitung „El Heraldo“  berichtete, dass eine schwangere Frau vor dem Depot eines Leichenhauses ohnmächtig wurde. Die Mitarbeiter zögerten nicht lange und legten die Frau in eines ihrer Fahrzeuge. Doch der Stau verhinderte ein rechtzeitiges Eintreffen im Krankenhaus. So erblickte das Neugeborene an diesem äußerst ungewöhnlichen Ort das Licht der Welt.

In den häufig verstopften Straßen Bangkoks sind werdende Mütter nicht auf Leichenwägen angewiesen. Hier gibt es eine Sondereinheit der Polizei, deren Mitglieder als Geburtshelfer ausgebildet werden. Schon über 120 Babys hat die Hebammen-Polizei zur Welt gebracht. Einer der Beamten brachte es sogar auf rekordverdächtige 30 Geburten.

 

Mama Baby Buch

Mama und Kind freuen sich gleichermaßen über kleine Geschenke.

Wechselbad der Gefühle

Die Webplattform reddit hat einige der besten Sprüche gesammelt, die Mütter unter der starken körperlichen wie physischen Last von sich gegeben haben. So kommentierte eine Frau die Zuhilfenahme einer Geburtszange durch die Ärzte mit den Worten: „Sie stecken mir da kein Küchengerät rein!“

Von den Anstrengungen der Geburt wandte sich eine andere Mama an ihr Neugeborenes: „Es ist besser für Dich, wenn Du ein ziemlich tolles Kind wirst, weil das verdammt weh getan hat“. Ein Vater, der nicht wußte, dass Babys meist mit dem Gesicht nach unten zur Welt kommt, schrie panisch: „Oh Gott, mein Baby hat kein Gesicht!“

 

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
https://www.youtube.com/watch?v=XWQE19QbToo

Vom Silberbesteck zum Baby Kalender

Der Anblick eines Neugeborenen lässt kaum Jemanden kalt. Kein Wunder also, dass Freunde und Verwandte rasch einen Blick auf das Baby werfen möchten. Selbstverständlich gehört ein Geschenk für Kind und Eltern zu so einem Besuch dazu. Die Bandbreite an möglichen Mitbringseln ist groß. Während gerade die Großeltern früher sehr tief in die Tasche greifen mußten und ein silbernes Taufbesteck erwartet wurde, gibt es heutzutage auch noch viele weitere Optionen. Beliebt sind Fotobücher, Tassen oder Grußkarten. Das eine oder andere Tränchen der Rührung treibt den frischgebackenen Eltern unser neues Highlight „Mein erster Kalender“ in die Augen. Für Mädchen und Jungs gibt es jeweils eine passende Vorlage, die sich auf Wunsch auch indiviualisieren lässt. Wählen Sie Ihre Wunschfarbe: rosa, blau, gelb, grün oder grau. Sie erhalten einen dazu passenden Rückkarton. Der Baby Kalender begleitet Mama und Papa auf 376 Seiten (A5) durch das erste Jahr und bietet für jeden Tag einen praktischen Expertentipp.

 

 

Quellen:

Hebammenwissen

reddit

netmoms

bild.de

rtl.de

Colourbox

Author: Marc Hettich

Teile diesen Beitrag auf