Naturpapier drucken

Auf Naturpapier drucken

Mit der Rückbesinnung zum Nostalgiedesign ist jetzt Naturpapier im Trend

Naturpapier fühlt sich super an und ist ein Genuss für die Augen. Moderner Digitaldruck ist in der Lage, auch auf Naturpapier ein kraftvolles Druckergebnis zu erzielen.

Große Auswahl wunderschöner Naturpapiere

Wir bieten eine breite Auswahl verschiedener Naturpapiere, vom 90 g MunkenPrint bis zum 300 g Cotton Feinstpapier ist für jeden Zweck das richtige Medium dabei. Sie finden in der Kategorie "Naturpapier" ausgewählte Produkte. Natürlich können Sie auch in den anderen Produktkategorien soweit möglich mit Naturpapier kalkulieren.

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Bis zu drei Papiere können Sie kostenlos hier anfordern. Gerne schicken wir auch eine Sammlung aller von uns gegenwärtig angebotenen Papiersorten zu. Anhand der Muster können Sie die Farbwirkung und die Haptik der Papiere optimal bewerten.

Naturpapier: Produktübersicht

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Naturpapier: Weiterführende Infos




Naturpapiersorten unserer Online-Druckerei


Unser beliebtestes Naturpapier ist das gelblich gefärbte Designpapier MunkenPure, das wir in 130 g (z. B. für Faltblätter) und 300 g (Viistenkarten, Klappkarten etc.). Die etwas weniger gellbliche Variante Munken Print in 90 g kommt vor allem im Werkdruck zum Einsatz, also beim Druck von Romanen und anderen belletristischen Büchern. Dafür eignet sich auch unser Recyclingpapier in 100 g. In der schwereren 300 g Version eignet sich das hochwertige Papier beispielsweise für Karten oder Heftumschläge. Birkenholz ist eine Kartonsorte mit farbigen Einschlüssen, die an die natürliche Struktur von Birkenholzrinde erinnern Unser Wurzelholz ist bräunlich durchgefärbt und vor allem bei Designern und anderen anspruchsvollen Kunden sehr gefragt. Zunehmend beliebter wird unser weißer Diplomatenkarton, der sich besonders für Postkarten im modernen reduzierten Typografie-Design eignet. Ein absoluter haptischer Höhepunkt ist das aus Baumwolle hergestellte Cotton-Feinstpapier.



Grosse Auswahl an Naturpapieren


    Je nach Produkt bieten wir verschiedene der folgenden Naturpapiere an.
  • Munken Pure Designpapier, leicht gelblich (130 g, 300 g)
  • Munken Print Cream, Werkdruckpapier (90 g)
  • Naturpapier weiß (100 g)
  • Recyclingpapier Circleoffset White, Blauer Engel (100 g, 300 g)
  • Focuscard Diplomatenkarton (280 g)
  • Strukturkarton Leinen (285 g)
  • Naturkarton Birkenholz (285 g)
  • Wurzelholz, Gmund Color System (200 g)
  • Cotton Feinstpapier, reine Baumwolle (300 g)


Technischer Fortschritt für besseren Naturpapier-Druck


Bisher war der Druck auf Naturpapier erheblichen Einschränkungen unterworfen: Die Farben wirkten blass, das Papier riecht nach Lösemitteln. Mit dem modernen Digitaldruck ist alles anders: Die Farben sind kraftvoll, der Druck erfolgt ohne Lösemittel geruchsneutral. Grafik-Designer, Unternehmer aber auch Privatleute sind begeistert und nutzen die neuen Möglichkeiten erfolgreich. Präsentationen, Kampagnen aber auch Einladungen werden intensiv und positiv wahrgenommen. Die wohltuende Haptik des Naturprodukts Papier kann jetzt mit einer Farbintensität aufgeladen werden, wie man sie vom Bilderdruckpapier her kennt. Fast.


Farbvergleich
Hier der Druckvergleich auf Naturpapier MunkenPure (links) und Bilderdruckpapier seidenmatt (rechts), beide 300 g/m². Die gelbliche Färbung des Naturpapiers ist zu sehen. Die Grüntöne links wirken wärmer. Glatte Fläche wie der Himmel wirken auf Bilderdruckpapier sehr sauber, fast technisch. Bei Naturpapier ist die natürliche Struktur des Kartons in Flächen zu sehen. Die Detailzeichnung beim Gras ist bei Bilderdruckpapier einen Tick besser. Die Farbwirkung ist bei Naturpapier im Digitaldruckverfahren sehr gut, weil mit der gleichen Farbdeckung gedruckt wird, wie bei Bilderdruckpapier.


Der Irrtum der Papierhersteller:


Lichtstrahlen reflektieren auf glatten Flächen gerichtetes Licht und erzeugen so intensive Farben. Richtig: Helles Licht fällt auf eine glatte Fläche. Einfallswinkel und Ausfallswinkel sind gleich. Wer sich im Ausfallswinkel aufhält wird geblendet. Die Farbe des reflektierten Lichts ändert sich nicht. Es entstehen Glanz und Spiegeleffekte aber keine Farbwirkung.


Die Papiergroßhändler und Papierhersteller verbreiten die These, dass die ackerartige Oberfläche von Naturpapier das eintreffende Licht so stark streuen würde, dass man dadurch nur sehr wenige Lichtstrahlen davon abbekommt und die Druckfarbe daher zart aussehen würde. Das wird mit gut gemachten aber falschen Grafiken untermauert. Richtig ist, dass auch ein Acker oder ein Wald mit zerklüfteter Struktur in intensiven Farben wahrgenommen werden kann.


Kraftvolle Farben
Die Farbintensität hängt ausschließlich von der Farbfrequenz der Körperfarbe ab. Matte Oberflächen wirken ebenso intensiv wie glatte Oberfläche. Reflexionen von weißem Licht sind an glatten Flächen zu sehen, während matte Oberflächen das eintreffende Licht komplett schlucken. Matt wirkt intensiver. Im Digitaldruck kann die notwendige Farbtiefe aufgebracht werden.


Warum wirkt Digitaldruck auf Naturpapier so intensiv und Offsetdruck nicht?


Das Rätsel lüftet sich, wenn man die Empfehlung der Papierhersteller liest, mit welcher Farbdeckung auf einem schönen Naturpapier gedruckt werden soll. Die Farbdeckung sollte dabei auf 230 % reduziert werden, damit die Farbe auch trocknen kann. Es ist nun eine wesentlicher Unterschied ob man auf ein Papier mit 230 % Farbdeckung druckt oder mit 320 % Farbdeckung. Genau das macht den Unterschied zwischen blassen und intensiven Farben aus. Wir drucken fast alle Produkte auch auf Naturpapier.


Preise Naturpapier
Gestrichenes Bilderdruckpapier besteht bei den dünneren Papiersorten zu einem hohen Anteil an Kreidestrich. Der Kreidestrich ist wesentlich schwerer als Zellstoff. Die Papierhersteller kommen also beim Vergleich eines 130 g/m² schweren Papiers mit wesentlich weniger Materialeinsatz aus. Papier aus reinem Zellstoff ist voluminöser und daher wohl teurer in der Herstellung als die Massenware Bilderdruckpapier. Der reine Preisvergleich zwischen Bilderdruckpapier und Naturpapier hinkt. So fühlt sich ein 100 g/m² schweres Naturpapier ähnlich voluminös an wie ein 130 g/m² Bilderdruckpapier. Bei den schweren Sorten ist es ähnlich: Ein 300 g/m² schweres MunkenPure fühlt sich wie ein kräftiger und stabiler Karton an, während ein 300 g/m² schweres Bilderdruckpapier sich eher wie Papier anfühlt und diese Steifigkeit nicht erreicht. Der Entscheidende Unterschied ist jedoch die Haptik die unsere Hände als sehr angenehm empfinden.





Naturpapier – was ist damit eigentlich gemeint?


Naturpapiere enthalten keinen sogenannten Oberflächenstrich. Dadurch bleibt eine natürlichere Haptik erhalten, die gut in den Zeitgeist passt und auch praktische Eigenschaften mitbringt. Beispielsweise ermöglicht die bessere Griffigkeit einfacheres Umblättern. Daher wird Naturpapier häufig als Werkdruckpapier genutzt.



Richtig gestalten auf Naturpapier


Was es beim Gestalten auf Naturpapieren zu beachten gibt, verraten wir in unserem zugehörigen Blog-Beitrag.
Gestalten auf Naturpapier Strukturkarton