Buchhandlung » Beginn und Ende der Herrschaft der Markgrafen von Burgau

Beginn und Ende der Herrschaft der Markgrafen Beiträge zum Beginn und Ende der Herrschaft der Markgrafen von Burgau aus dem Hause Berg .

Die Burgauer Markgrafen aus dem Hause Berg zählten von ca. 1212 bis zum Übergang der Markgrafschaft um 1301 an die Habsburger zu den wichtigsten Herrscherfamilien in Schwaben. Die vorliegende Arbeit behandelt nach Quellen den Herrschaftsantritt der Grafen von Berg in Burgau mit Übergang des Ronsberger Markgrafentitels an die Grafen von Burgau/Berg.
Das unklare Verschwinden der jungen Familie des letzten Markgrafen Heinrich III. von Burgau um 1301 konnte weitgehend geklärt werden. Markgraf Heinrich III. ist 1301 nicht verstorben, wie der Literatur durchgehend zu entnehmen ist. Er hat nach langjährigen wirtschaftlichen Problemen mit umfangreichen Verkäufen um 1301 die Markgrafschaft an den Habsburger König Albrecht, den Cousin seiner Frau Margarethe von Hohenberg, übereignet. Genauere Unterlagen dazu fehlen. Er ist dann als Laienbruder ins Kloster St. Katharina nach Augsburg eingetreten, wo er nach dem Nekrolog später als Frater Heinrich, Markgraf von Burgau, verstorben ist. Seine Tochter Agnes verstarb 1363 als Dominikanerin im Kloster Sankt Katharina. Die Transkription ihres umfangreichen Testaments zeigt ihren Besitz und die Verwandtschaftsbeziehungen auf.
Spannend ist der Lebensweg der zweiten Tochter Markgräfin Margarete von Burgau und deren Nachkommen. Diese hat nicht, wie allgemein berichtet, den Reichsvogt Dietegen von Castell, sondern den Grafen Hermann III. von Castell bei Kitzingen geheiratet. Das Epitaph ihres früh verstorbenen Sohnes Friedrich in der Pfarrkirche von Rüdenhausen ist das früheste monumentale Kindergrabmal auf deutschem Boden nach der Spätantike. Ihre Enkel haben die berühmte Herrgottskirche bei Creglingen mit dem Riemenschneideraltar (später zugefügt) gestiftet. Konrad und Gottfried IV. von Hohenlohe-Brauneck sind dort im Stifterfenster verewigt. Der letzte Nachkomme von Markgräfin Margarete war Michael, Burggraf von Magdeburg, Graf von Hardegg und Retz - Hofrichter und enger Berater des deutschen Königs Friedrich III. Er verstarb im März 1483 und wurde als enger Vertrauter der Habsburger in der Augustinerkirche in der Hofburg in Wien beigesetzt. Ergänzend sind im Anhang noch eine Reihe von Farbtafeln zum Text beigefügt Kempten, Januar 2013 Philipp Jedelhauser
 
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